Freinet-Pädagogik

Im balance-Forum für Freinet-Pädagogik bin ich seit seiner Gründung aktives Mitglied.

 

Balance ist ein offenes Forum mit breitem Angebot. Unser Ziel besteht darin, die Freinet-Pädagogik in Kindertagesstätten weiter zu entwickeln. Was wir bieten, sind Verständigung über unterschiedliche Erfahrungen und deren Ankopplung an wissenschaftliche Erkenntnisse.

Entwicklung und Veränderung vollziehen sich in unserem Verständnis am besten dialogisch, also im ständigen Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung, Gleichgewicht und Spannung. Damit dies gleichzeitig in der balance bleibt, dafür bieten wir ein Forum.


Freinet-Pädagogik ist eine kreative, sich wandelnde, entwicklungsfreudige Pädagogik. Sie wird vor allem in der pädagogischen Praxis entwickelt. Freinets Forderung „Werden Sie gefälligst selbst Freinet!“ löst zuweilen Unsicherheit und die Frage, „wie man es denn richtig macht“, aus. Von uns sind keine Rezepte zu erwarten.

 

Freinet-Pädagogik setzt konsequent auf Selbstbildungsprozesse. Sie stellt Kindern das Material zur Verfügung, das sie dafür brauchen. Erwachsene sind dabei aktive Begleiter. Sie ist Alltagspädagogik. Sie berücksichtigt, das Lernen ein ganzheitlicher Vorgang ist und in der frühen Kindheit nicht in Päckchen zerstückelt werden darf. Sie berücksichtigt die Tatsache, dass Lernen individuell sehr unterschiedlich verläuft und gestaltet den Alltag entsprechend.

 

Freinet-Pädagogik ist Beziehungsgestaltung. Wir wissen heute, dass Kinder sich vermittelt über Beziehungen in der Welt zurechtzufinden lernen. Freinet-Pädagoginnen haben dafür Zeit!

Freinet-Pädagogik ist auf allen Ebenen partizipatorisch und dialogisch. Das zeigt sich auch in der Art und Weise der Zusammenarbeit Erwachsener.

Interview über die Freinet-Pädagogik mit Herbert Vogt:



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